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Winkelschleifer: Die Flex ist ein Multitalent

Winkelschleifer - Flex © mhp fotolia.com

Winkelschleifer – Flex © mhp fotolia.com

Der Winkelschleifer ist ein Multitalent

Unter dem Synonym Flex ist der Winkelschleifer bekannt. Damit fing seinerzeit alles an. Die Handschleifmaschine der Ingenieure Ackermann und Schmitt kam in den 30er Jahren mit direktem Antrieb auf den Markt. Dann erfanden sie das Winkelgetriebe mit der Kraftübertragung über zwei Zahnräder, das die flexible Welle ersetzte.
Heute:

  • schleift und trennt der Winkelschleifer Metall und Stein
  • er ist kompakt bis 150 mm Scheibendurchmesser
  • die beste Schnittkapazität bieten Modelle mit 230 mm Trennscheibe

Die Entwicklung des Winkelschleifers

Die Materialien änderten sich im Laufe der Zeit, die Geräte wurden weiter entwickelt. War der Körper damals aus Gusseisen, kommen derzeit modernste Kunststoffe zum Zuge. Dadurch wurde das Werkzeug handlicher und leichter. Die Form wurde ergonomischer und die bürstenlose Motoren leisten mehr trotz kleinerer Bauweise. Die Flex wurde Vorbild. Die Firma Flex hat mittlerweile siebzehn verschiedene Modelle von Winkelschleifern. Darunter sind Akku-Winkelschleifer. und Modelle von 710 bis 1300 Watt in schlankem Design, mit gutem Handling und innovativen Merkmalen, wie mikroprozessorgesteuerter Elektronik und dem seitlichen FLEX-Handgriff. Winkelschleifer für Heimwerker und Profis
Der Winkelschleifer ist Grundausrüstung der Heim- und Handwerker. Je nach Scheibe lässt sich schleifen oder trennen. Im Metallbau werden beispielhaft Schweißnähte geglättet. Steinplatten und Fliesen lassen sich zurecht schneiden. Gängigen Anwendungen:

  • Schruppscheiben glätten Schweißnähte
  • Schleifscheiben schlichten Oberflächen
  • Trennscheiben trennen Metall oder Stein

Die Kompaktklasse bis 150 mm

Zur Kompaktklasse zählen Winkelschleifer, die einen kleinen Scheibendurchmesser bis 150 mm haben. Zur Auswahl stehen Modelle mit 115, 125 sowie 150 mm Durchmesser. Wegen ihrer geringen Größe sind sie handlich und wiegen meist unter 2 kg.

In der Standardausstattung ist die Spindelarretierung für den schnellen Scheibenwechsel. Ein Überlastschutz sollte den Motor der Maschine schützen. Zudem sorgt ein Wiederanlaufschutz für Sicherheit. Er verhindert ein Einschalten des Schleifer nach Unterbrechung der Stromversorgung.
Weitere gute Ausstattung:

  • Elektronik mit Drehzahlregelung und -konstanthaltung
  • Sanftanlauf
  • werkzeuglose Verstellung der Schutzhaube

Beim Netzanschluss ist ein ausreichend langes Stromkabel erforderlich von etwa vier Metern. Mehr Bewegungsfreiheit beim Schleifen sowie Trennen bieten Akku-Winkelschleifer zu kaufen mit langlebigen und lang arbeitenden Lithium-Ion Akkus. Zudem sollte aktuell ein bürstenloser Motor verbaut sein.

Die großen zum Trennen mit 180 und 230 mm

Der große Winkelschleifer mit Scheibendurchmesser bis 230 mm bietet eine hohe Schnittkapazität. Sie kommen vor allem beim Trennen von Metallrohren zum Einsatz. Die schwereren Geräte werden mit einem Bügelgriffs hinten und einem Zusatzhandgriff vorn bedient. Die Mindestausstattung ist ebenfalls der Wiederanlaufschutz. Zusätzlich haben einige Modelle einen Schutz beim Blockieren der Scheibe. Bei Bosch heisst das KickBack Stop, Metabo S-automatic-Sicherheitskupplung.

Das wichtigste Zubehör beim Schleifen und Trennen

So wichtig wie der Winkelschleifer selbst ist das passende Zubehör: Schleifscheiben, Trennscheiben und Schruppscheiben bieten die Hersteller günstig an. Zudem sind beispielsweise Schnellspannmuttern beliebt als Alternative zur traditionellen Kombination von Stirnlochmutter sowie passendem Schlüssel. Die bekanntesten Systeme sind die Ezynut von Makita und von Bosch die SDS-clic-Spannmutter sowie die Quick-Schnellpannmutter von Metabo. Die sehr flache Fixtec-Spannmutter gibt es von mehreren Marken. Die Mutter muss zum M14-Gewinde des Winkelschleifers passen. Dazu kommt bei der Metall- und Steinbearbeitung die Schutzausrüstung: Gehörschutz und Schutzbrille sowie Staubmaske.

Fazit

Die Stiftung Warentest hat billige Schleifer von 14 bis 34 Euro getestet und keinen für „gut“ befunden. Die Genannten Markenhersteller sind das die bessere Auswahl beim Kauf. Neben Bosch, Makita und Metabo sind auch Einhell und DeWalt zu nennen.
Die Geräte mit 10,8 und 18 V Akku und einer Leistung von 700 bis 2.200 Watt von den peiswerten bis zu den Profimodellen sind auf jeden Fall ein guter Kauf, wenn nicht nur ein paar Regalbretter oder eine Spielkiste bearbeitet werden.


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