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Stempeluhr zur elektronischen Zeiterfassung

Stempeluhr Zeiterfassung per Karte

Stempeluhr Zeiterfassung per Karte

Eine Stempeluhr ist ein Gerät zur Erfassung von Arbeitszeiten. Durch die Stempeluhr soll die Arbeitszeit leichter und effizienter erfasst sowie verarbeitet werden.

Zeiterfassung früher, wie es began

Mit Beginn der Industrialisierung wurden in Deutschland die ersten klassischen Stempel- oder auch Stechuhren verbreitet. Im Jahre 1879 wird vom „Kaiserlichen Patentamt“ das erste mal ein „Arbeiter-Kontrollapparat“ patentiert. Dieses „Urmodell“ wurde genutzt, um „… Arbeiter bezüglich des Anfangs und Endes, bez. der Dauer ihres Arbeitstages zu kontrollieren…“, insbesondere in der Schwerindustrie sowie im Eisenbahnbau.

Während es zum Zeitpunkt der Einführung von Stechuhren zunächst vor allem darum ging, eine allgemeine Anwesenheitskontrolle zu haben, wurden die ursprünglich genutzten Apparate ständig weiter entwickelt. Bereits nach kurzer Zeit wurden die Geräte dazu genutzt, nicht nur die Anwesenheit, sondern auch die Arbeitszeiten zu erfassen und nachzuweisen. Als Hilfsmittel für Fabrikbesitzer war die klassische Stechuhr ein nützliches Mittel zur Durchsetzung von Disziplin am Arbeitsplatz. Die Pünktlichkeit als Tugend der zunehmenden Industrialisierung wurde wesentlich durch die Benutzung von Stempeluhren mitgeprägt.

Moderne Verfahren zur Zeiterfassung

In der heutigen Zeit ist zu beobachten, dass Stempeluhren, unterstützt von leistungsfähigen EDV-Verfahren ein komplexes Arbeitszeitmanagement ermöglichen immer mehr Verbreitung finden. Während diese Systeme inzwischen in immer größerer Zahl genutzt werden, existiert auch noch eine größere Modellpalette von Stand-Alone-Geräten.

Einfache Stempeluhr mit Rechenfunktion

Einfache Stempeluhr mit Rechenfunktion

 

Allen gemeinsam ist die Anwendung. Eine Magnet- oder Chipkarte wird an einem Lesegerät vorbei geführt, eine „Zeitbuchung“ gespeichert. Diese lassen sich dann in aller Regel aufbereiten und auswerten. Da in der heutigen Zeit ein umfassendes Personalmanagement zunehmend an Bedeutung gewinnt, lässt sich die Stempeluhr auch zukünftig nicht mehr aus dem Betriebsablauf wegdenken.

Spätestens seit Einführung des Mindestlohngesetz müssen Arbeitgeber die Arbeitszeiten ihrer Mitarbeiter erfassen und dokumentieren. Dadurch soll die Einhaltung des Mindestlohn für die Behörden prüfbar sein. Die erfassten Daten müssen mindestens zwei Jahre zur Verfügung stehen. Wenn keine Papierberge mit Zetteln von Arbeitszeiten angehäuft werden sollen ist daher eine elektronische Zeiterfassung mit Softwareunterstützung eine sinnvolle Lösung.

Weitere Informationen zur elektronischen Zeiterfassung mit Hilfe von Stempeluhren sind auf www.stempeluhr.org zu finden.